Eine neue Studie im Fachjournal „Science" zeigt: Eingeschleppte Tiere und Pflanzen richten im Globalen Süden deutlich größere Schäden an als bislang angenommen. Dass das lange übersehen wurde, liegt auch an der Wissenschaft selbst.
Eingeschleppte Tiere und Pflanzen gehören zu den größten Treibern des weltweiten Artensterbens. Eine aktuelle Auswertung legt nahe: Gerade dort, wo der Schaden am größten sein dürfte, wird am wenigsten geforscht. Über eine Wissenslücke mit Folgen.
Eine neue Auswertung dreht ein vertrautes Bild um: Nicht dort, wo die meisten eingeschleppten Arten dokumentiert sind, richten sie den größten Schaden an. Der Befund verweist auf eine blinde Stelle der Umweltforschung.