Aus tiefen Erdschichten kommt seit Jahren Wärme – nun rückt das heiße Tiefenwasser aus einem zweiten Grund in den Blick: Es enthält gelöstes Lithium. Forschung und Industrie erproben, ob sich beides in einem Durchgang gewinnen lässt, und was das für Deutschlands Rohstoffversorgung bedeuten könnte.
Eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Rohstoffagentur beziffert, wie stark Zukunftstechnologien den Bedarf an Metallen treiben. Bei einem Dutzend Rohstoffe könnte die Nachfrage bis 2045 die heutige Weltproduktion erreichen – oder übersteigen.